Wie alles begann
Eine Geschichte über Enttäuschung, Experiment und den Versuch, etwas Besseres zu finden.
Im Jahr 2019 saßen wir in einem dieser modernen Cafés, die überall auftauchen. Helle Wände, Minimalismus, Preise wie in einem Restaurant. Der Kaffee? Durchschnittlich. Und das war das Problem.
Wir fragten uns: Wenn so viele Menschen bereit sind, fünf Euro für eine Tasse zu zahlen, warum schmeckt sie dann nicht besser? Die Antwort war frustrierend einfach: Weil niemand genug Zeit investiert hatte.
Der erste Versuch
Wir kauften eine gebrauchte Röstmaschine. Klein, alt, aber funktional. Die ersten drei Chargen waren ungenießbar. Die nächsten fünf auch. Aber irgendwann, nach Wochen voller Fehlschläge, passierte etwas.
Eine Bohne, geröstet bei genau 207°C für 14 Minuten, schmeckte nach Schokolade und Karamell. Nicht nach Bitterkeit. Nicht nach verbranntem Holz. Sondern nach dem, was Kaffee eigentlich sein sollte.
Warum Direktlieferung
Kaffee verliert nach der Röstung täglich an Aroma. Nach drei Wochen ist der Unterschied messbar. Nach sechs Wochen schmeckt selbst die beste Bohne flach. Supermärkte lagern ihre Ware oft monatelang.
Wir wollten das umgehen. Also liefern wir direkt. Keine Zwischenhändler, keine Wartelager. Von unserer Rösterei zu Ihrer Tür, in maximal 48 Stunden.
"Der Unterschied zwischen dieser Bohne und dem, was ich vorher getrunken habe, ist wie Tag und Nacht. Ich verstehe jetzt, warum Menschen von ihrem Kaffee schwärmen."
— Thomas R., Hamburg
Wo wir heute stehen
Vier Jahre später rösten wir immer noch in kleinen Chargen. Wir haben unsere Kapazität erhöht, aber nicht unsere Standards gesenkt. Jede Woche verlassen etwa 800 Pakete unser Lager. Jedes davon wird von Hand geprüft.
Das ist nicht skalierbar. Das ist nicht effizient. Aber es funktioniert. Und solange unsere Kunden zufrieden sind, werden wir nichts ändern.